

Fit für den Wandel
Vorbereitung junger Menschen auf ihre Rolle als Fachkräfte von morgen

Warum dieser Moment entscheidend ist
Fast jeder dritte Ausbildungsvertrag wird vorzeitig aufgelöst. Viele Abbrüche entstehen nicht aus fehlendem Willen — sondern weil jungen Menschen der Umgang mit sich selbst, mit anderen und mit Veränderungen nicht aktiv vermittelt wurde.
Große Unternehmen verfügen über eigene Programme. Kleinen und mittleren Betrieben fehlen Zeit, Ressourcen und Zugänge zu passgenauen Formaten. Kammern und öffentliche Träger konzentrieren sich auf fachliche Qualifikationen — die persönliche Entwicklung bleibt häufig auf der Strecke.
Ein Reallabor — kein Programm
Fit für den Wandel ist ein Reallabor zur Entwicklung und Erprobung neuer Angebote für den Berufseinstieg. Im Zentrum steht die Stärkung junger Berufseinsteigender im Umgang mit sich selbst, mit anderen und mit Veränderung – ergänzt durch konkrete Unterstützung für Ausbildungsverantwortliche, die diese Entwicklung im Alltag begleiten.
Damit auch kleine und mittelständische Unternehmen mit wenigen Auszubildenden passende Lösungen finden, testen wir gezielt Formate, die auf Kooperationen bauen sowohl Zusammenschlüsse mehrerer Betriebe als auch die Einbindung externer Partner wie Wirtschaftsförderungen oder Schulen.
Die drei Kernprinzipien

Einzelne Plätze statt Mindestgruppengröße
Was in Großunternehmen Standard ist, wird auch für den Handwerksbetrieb mit drei Azubis erreichbar.

Aus der Praxis für die Praxis Angebote werden in Rücksprache mit Betrieben und Schulen entwickelt. KMU und Ausbilder:innen sind Mitgestalter, keine reinen Empfänger.

Vernetzung statt Konkurrenz Anbietende aus Wirtschaft, Bildung und Gesundheits-förderung arbeiten als Allianz. KMU erhalten gebündelten Zugang statt Angebotschaos

Abgeleitet aus den gesammelten Bedarfen von KMU haben wir folgende Angebote entwickelt:
Ein Halbtagesformat (ca. 3,5 Stunden), das zeigt: Wer weiß, was ihn stark macht, kann die Welt aktiv mitgestalten. Die Teilnehmenden entdecken eigene Stärken, entwickeln eine gemeinsame Idee und erleben, dass Kommunikation, kritisches Denken und Kreativität genauso zählen wie Fachwissen.
Ein Halbtagesformat (ca. 4 Stunden) für alle, die täglich mit jungen Menschen arbeiten und merken: fachliches Können allein reicht nicht mehr. Der Workshop vermittelt, welche Kompetenzen für echte Begleitung entscheidend sind — und gibt praxisnahe Methoden an die Hand, die direkt im Ausbildungsalltag einsetzbar sind.
Ein Beratungs- und Begleitangebot für Organisationen, die ihren Betrieben den Zugang zu guten Angeboten rund um den Berufseinstieg eröffnen wollen. Gemeinsam erheben wir die Bedarfe in der Region, machen sichtbar, welche Akteure und Angebote bereits vorhanden sind, und leiten daraus ab, welche Themen Priorität haben — anbieterneutral und unabhängig von unseren eigenen Formaten. Auf Wunsch begleiten wir den Aufbau tragfähiger Strukturen und qualifizieren Fachkräfte, die das Thema eigenständig weitertragen.
Community of Practice
Die Community of Practice ist das Herzstück von Fit für den Wandel. Hier kommen Mitarbeitende aus Betrieben, Fachkräfte aus Schulen und Expert:innen für berufliche Fort- und Weiterbildung zusammen — um Erfahrungen auszutauschen, Methoden weiterzuentwickeln und gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten: junge Menschen bestmöglich auf ihre Rolle als Fachkräfte von morgen vorzubereiten.
Die Mitglieder unserer CoP kommen aus allen vier Phasen des Berufseinstiegs* und setzen sich zusammen aus Vertreter:innen der jungen Menschen und der begleitenden Fachkräfte.

Kontaktieren Sie uns
Ansprechpartnerinnen
Andrea Kühn — Projektleitung
Pilotregion Rhein-Neckar
0151 708 55 497
Birgit Krüger — Teilprojektleitung
Pilotregion Mönchengladbach
krueger@fit-fuer-den-wandel.de
0175 438 31 83


